Bestattermeisterbetrieb
Bestattungshaus Rainer Pechtl & Schröppel OHG

Die Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung, auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung genannt, wird der Verstorbene, gebettet in einem Sarg, in einem Krematorium eingeäschert.
Die Beisetzung der Überreste erfolgt in einer sogenannten Aschenkapsel, die in eine Überurne gestellt wird.

In vielen Ländern ist die Feuerbestattung, besonders aus religiösen und kulturellen Beweggründen, die gewünschte Bestattungsart.

In Deutschland wurde die Feuerbestattung im Laufe des 19. Jahrhunderts, besonders bei evangelischen Christen, gebräuchlich.
Seit dem 2. Vatikanischen Konzil im Jahre 1965 erlaubt auch die katholische Kirche diese Bestattungsart.

Zu den bereits aufgeführten Leistungen einer Erdbestattung zählen diese weiteren Punkte ebenfalls zu unserem Leistungsspektrum:

  • Weiterleiten aller notwendigen Dokumente an das Krematorium
  • Einholen einer Urnenanforderung bei der zuständigen Friedhofsverwaltung
  • Besorgen einer Unbedenklichkeitsbescheinigung bei der Polizeidienstelle am jeweiligen Sterbeort
  • Beraten der Angehörigen über die verschiedenen Beisetzungsmöglichkeiten und der verschiedenen Grabarten
  • Ausführliche Erläuterung über den Vorgang bei der Kremation
  • Überführung des Verstorbenen in ein Krematorium Ihrer Wahl
  • Rückholung der Aschenkapsel in einem Bestattungskraftwagen zum Beisetzungsfriedhof

 

Feuerbestattung Rottal-Inn
in Eggenfelden

Außenansicht

 

 

 

Feuerbestattung Rottal-Inn
in Eggenfelden

Einfuhrraum

Auf Wunsch kann man gerne dem gesamten Einäscherungsprozess beiwohnen.


HINWEIS:
 Im Bundesland Bayern muss im Falle einer Feuerbestattung eine zu Lebzeiten niedergeschriebene Willensbekundung des Verstorbenen vorliegen. Wenn eine solche Willenserklärung nicht vorliegt, jedoch eine Einäscherung der ausdrückliche Wunsch des Verstorbenen war, muss ein nächststehender Angehöriger eine solche Willensbekundung beim Bestatter unterschreiben.

 

Häufig gestellte Fragen zur Feuerbestattung:

1. Kann man sich sicher sein, dass die richtige Asche in die richtige Urne kommt?
Ja, selbstverständlich. Beim Ablauf der Einäscherung gibt es viele einzelne Schritte, die gewährleisten, dass die Asche eines Verstorbenen in die für ihn vorgesehene Urne gefüllt wird und es daher auch zu keinen Verwechslungen kommen kann.
Bereits bei der Anlieferung des Verstorbenen im Krematorium werden die Daten des Verstorbenen mit den Papieren verglichen und werden in einem Einlieferungsverzeichnis festgehalten.
Jeder Verstorbene erhält seine eigene Einäscherungsnummer. Gleichzeitig wird ein feuerfester Stein, der sogenannte Schamottstein, in den Sarg gelegt.
Dieser Schamottstein ist von erheblicher Bedeutung, da darin die vorher genannte Einäscherungsnummer geprägt ist.
Nach erfolgter Einäscherung befindet sich der Schamottstein in den Aschenresten und verbleibt auch dort in der Aschenkapsel.

Durch die Einäscherungsnummer auf dem Schamottstein und das Überwachen und Protokollieren jedes einzelnen Schrittes bei der Kremierung, kann immer sichergestellt werden um welchen Verstorbenen es sich handelt.

Zuletzt wird die Aschenkapsel vom Krematorium versiegelt und ebenfalls gekennzeichnet. Die Kennzeichnung enthält den Namen, das Geburts-, Sterbe- und Einäscherungsdatum, die einmalige Einäscherungsnummer sowie eine Prägung des Krematoriums.


2. Ist eine Feuerbestattung denn umweltfreundlich?


Ja, denn alle Krematorien in Deutschland müssen sich an die strengen Auflagen der Bundes-Immissions-Schutzverordnung, speziell der 27. Verordnung zur Durchführung dieses Gesetzes, halten.
Außerdem besitzen deutsche Krematorien, auch unser Partner "Feuerbestattung Rottal Inn" in Eggenfelden, neue und moderne Filteranlagen, die immer auf den aktuellsten Stand gebracht werden und auch einer ständigen Überwachung und Kontrolle unterliegen.

 

3. Ist denn ein Sarg zwingend für eine Einäscherung vorgeschrieben?

Ja, unbedingt. Zunächst sind eine würdevolle Aufbewahrung und ein sicherer Transport eines Verstorbenen in ein Krematorium nur mit einem Sarg technisch machbar.

Damit der Einäscherungsprozess in Gang gebracht werden kann, muss sich um den Verstorbenen ein Vollholzsarg befinden.
Da der Kremationsvorgang ohne direkte Befeuerung stattfinden muss, ist ein Holzsarg als "Brennstoff" zwingend notwendig.

 

Gerne beraten wir Sie ausführlich über den Ablauf einer Kremation sowie über die verschiedenen Beisetzungsmöglichkeiten der Urne.

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.

Antoine de Saint-Exupéry